Correspondance Generale 1806-1807 PDF

Ihre Erziehung erhielt Marie de Flavigny unter anderem in einer französischen Klosterschule, die von den Dames du Sacré-Cœur in Paris geleitet wurde. Correspondance Generale 1806-1807 PDF Oktober 1836 kehrte Marie mit Liszt nach Paris zurück. Sie gründete dort einen literarischen Salon, in dem sich nicht nur bedeutende Schriftsteller, sondern auch Musiker, Philosophen, Historiker, Maler und Politiker trafen. Auch George Sand war einige Zeit bei ihr zu Gast.


Im Juli 1837 brach das Paar von dort zu einer Reise über Lyon und Genf nach Italien auf, wo Marie die bedeutenden Bauten und Kunstwerke, insbesondere in Como, Mailand, Venedig, Florenz und Rom, kennenlernte. Leben unvereinbar war, kehrte Marie nach Paris zurück. Im April 1844 brach sie schließlich die Beziehung zu Liszt ab. Sie sah nun ihre Bestimmung in der Schriftstellerei und wählte dafür nach ihrem Sohn Daniel als Pseudonym den Namen Daniel Stern. In ihrem neugegründeten Salon in Paris versammelte sie Menschen, die nicht nur in Literatur und Kunst, sondern auch in der Politik eine Rolle spielten oder später spielen sollten.

Es zeichnete sich ab, dass sich die Zeiten des monarchischen Königtums in Frankreich dem Ende zuneigten. Besonderen Einfluss hatte die Begegnung mit Georg Herwegh, der mit seiner Frau Emma und Arnold Ruge 1843 von Deutschland nach Paris ins Exil gezogen war. Marie schrieb zwei Artikel über Herwegh. Vermutlich durch Emma Herwegh lernte Marie auch die Freiheitsbewegung in Italien kennen, die schließlich zum Risorgimento führte.

Sie unterhielt eine Korrespondenz mit Giuseppe Mazzini, dessen Briefe manchmal in ihrem Salon vorgelesen wurden. Daniel Liszt, der im Alter von 20 Jahren starb. Staatsmann Émile Ollivier, Cosima war ab 1857 mit Hans von Bülow und ab 1870 mit Richard Wagner verheiratet. Liszt bestand darauf, dass seine Kinder in Paris nicht von ihrer Mutter erzogen werden sollten, sondern von seiner Mutter. Lange Zeit durfte Marie keinen Kontakt mit ihren Kindern haben. Honoré de Balzac stellte sie, kaum verschlüsselt, in seinem Roman Béatrix dar. Er hatte von George Sand intime Informationen über Marie erhalten, was zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden rivalisierenden Frauen führte.

Marie sah sich negativ bewertet und denunziert. Marie d’Agoult wurde eine bedeutende Schriftstellerin des politischen Liberalismus in Frankreich. Revolutionen sah sie kritisch an, ebenso die damalige katholische Kirche. In ihren frühen Jahren hing sie dem Royalismus an.

Später wandelte sie sich zur Republikanerin. Gebildete, fähige Menschen sollten die Gesellschaft dienend führen. Marie d’Agoult schrieb zahlreiche Zeitungsartikel zu kulturellen und politischen Themen, ab 12. Dezember 1841 unter dem Namen Daniel Stern.

Sie unternahm viele Reisen in Europa und wechselte häufig ihre Wohnungen. Sie starb in Paris am 5. März 1876 und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beigesetzt. Marie d’Agoult, nach einer Photographie von Adam-Salomon, 1861. Pseudonym Daniel Stern 1851 bis 1853 in drei Bänden. Essai sur la liberté considérée comme principe et fin de l’activité humaine, Paris, Michel Lévy, 1863.

Dante et Goethe, Paris, Didier, 1866. Histoire des commencements de la république aux Pays-Bas, Paris, M. Quellen Marcel Herwegh, Au Printemps des Dieux, correspondance inédite de la comtesse Marie d’Agoult et du poète Georges Herwegh, Paris, Gallimard, 1929. Franz Liszt, Briefe an Marie Gräfin d’Agoult, Hrsg. Correspondance Franz Liszt avec Marie d’Agoult, Hrsg. Serge Gut und Jacqueline Bellas, Fayard, Paris 2001. Correspondance Marie d’Agoult et George Sand, Hrsg.

Yale University Press, New Haven, London 2000. Romantik, Liebe und Leidenschaft um den jungen Liszt. Gertrud Bäumer, d’Agoult, Comtesse Marie: Histoire de revolution de 1848. Robert Bory, Une retraite romantique en Suisse : Liszt et la comtesse d’Agoult, Lausanne, Éditions SPES, 1930, dt.